9. August 2017

  Strahlrohrausbildung


05. April 2017

TH-Ausbildung mit der FFw Blender

Am Mittwoch den 05. April 2017 gab unser Dienstplan das Thema "Technische Hilfeleistung" vor.

Da die Beladung unseres Feuerwehrfahrzeugs dafür nur minimale Gerätschaften zur Verfügung stellt, haben wir den Dienst mit der FFw Blender zusammen durchgeführt.

Der theoretische Unterricht fand im Feuerwehrhaus Intschede statt und wurde von OBM Udo Grieme von der FFw Blender gehalten. Dabei lag der Themenschwerpunkt auf dem Bereich "Verkehrsunfall". Angesprochen wurden die Möglichkeiten, die unsere Feuerwehr bei solch einem Szenario, vor Eintreffen eines Fahrzeugs mit einem Rettungssatz ausführen kann.

Am Feuerwehrhaus in Blender erfolgte dann die praktische Vorführung, wie eine technische Rettung im Einzelnen abläuft.

Die Blender Kamerden zeigten uns, in routinierter Vorgehensweise, die Arbeitsschritte mit der hydraulischen Schere, Spreitzer und Stempel. Bis hin zur patientenschonenden Rettung einer verletzten Person aus dem PKW.

Anschließend konnten einige unserer Kameraden die Arbeitsweise mit den hydraulischen Geräten ausprobieren.

 

Vielen Dank an die FFw Blender für die interessanten Einblicke an diesen Abend.


17. Juni 2017

 Wettbewerbe der Feuerwehr - Samtgemeindewettkampf in Riede

In jedem Jahr werden Kameraden und Kameradinnen gesucht, um eine Wettkampfgruppe aufzustellen. Jedes Jahr reißen sich alle um eine Teilnahme und wir bekommen immer 8 Kameraden für 9 Funktionen zusammen. Aber Spaß beiseite, den Teilnehmern macht das Üben immer viel Spaß. Wir nutzen das Training um uns fit zu machen für Einsätze, die uns unter Umständen irgendwann bevorstehen. Dafür sind die Tätigkeiten,  beschrieben in den Wettbewerbsbestimmungen, sehr gut geeignet. Es fängt mit dem Kuppeln der Saugleitung an (sehr beliebt bei den Kameraden), geht über in Schläuche ausrollen, Strahlrohre ankuppeln und Wasser abgeben. Wichtig ist auch die Bedienung der Tragkraftspritze, Bedienung des Verteilers, Leitereinsatz am Übungsturm, der Einsatz von Leinen und Knoten. Alle Übungsteile haben in einem festgesetzten Zeitrahmen zu erfolgen, d.h. es wird nicht getrödelt.

Für den Wettbewerb wird eine Gruppe, aus 9 Feuerwehrmänner/-frauen gebildet. Die Funktionen sind genau festgelegt. Die Gruppe wird von einem  Gruppenführer geleitet. Die einzelnen Funktionen sind in Gruppenführer, Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp aufgeteilt. Jedes Mitglied der Gruppe hat seine Aufgaben zu erfüllen um die Übung abzuarbeiten.

In dem Leistungswettbewerb wird eine Wasserentnahmestelle eingerichtet. Dazu werden Saugschläuche zusammengekuppelt, mit Leinen gesichert und anschließend in einen Wasserbehälter gelegt. Weiter müssen 2 C-Rohre und 1 B-Rohr eingesetzt werden. Eines der beiden C-Rohre wird über eine  Steckleiter von einem Turm aus eingesetzt. Alle 3 Rohre müssen jeweils einen Kanister von einem Pfahl spritzen. Danach erfolgt der Abbau der Geräte. Das muss innerhalb von 10 Minuten erledigt sein. Dauert es länger, gibt es pro Sekunde Strafpunkte. Sobald 12 Minuten überschritten werden, wird die Gruppe

disqualifiziert.

Eine weitere Übung ist die sogenannte B-Übung in der das jeweilige Alter der Teilnehmer eine Rolle spielt und auch mit sogenannten Alterspunkten bewertet wird. In dieser Übung werden auch Saugschläuche gekuppelt, aber nur 3 C-Rohre eingesetzt. Das Ziel dieser Übung ist es, möglichst schnell die 3 Kanister am Ende der Bahn vom Pfahl zu spritzen. 

Die Übungen an den Dienstabenden waren schon auf die bevorstehenden Wettkämpfe ausgerichtet. Dieses Jahr fand nur der Samtgemeindewettbewerb in Riede am 17. Juni 2017 statt. Unsere Platzierungen sind noch verbesserungswürdig. 


11. Januar 2017

Fahrzeugbesichtigung TSF-W Wulmstorf

Am ersten Dienstabend in diesem Jahr stellten die Wulmstorfer Kameraden ihr neues Fahrzeug vor. Es handelt sich hierbei um ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit einem Löschwasserbehälter, die Kurzbezeichnung lautet TSF-W. Die Kameraden konnten sich informieren, wohin die Reise der Feuerwehrfahrzeugtechnik geht.

Der Ortsbrandmeister Christian Stange und sein Stellvertreter Martin Staack nahmen sich die Zeit, uns das Fahrzeug vorzustellen und die Technik zu erläutern. Das Fahrzeug wurde auch in die Halle gefahren und wir stellten fest, dass dieses Fahrzeug auch sehr gut in unser neues Feuerwehrhaus passt.

Das Fahrzeug gehört zur neuesten Generation der Feuerwehrtechnik. Das MAN-Fahrgestell mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,49 t kann noch mit dem alten Klasse-3-Führerschein gefahren werden. Der Aufbau wurde von der Firma Ziegler hergestellt. Hinter den 5 Rollladen befinden sich die Feuerwehrgeräte für eine Löschgruppe (Pumpe, Schläuche, Strahlrohre, Armaturen, Geräte für die einfache technische Hilfeleistung, Beleuchtung, Atemschutz usw.). Am Kofferaufbau befindet sich der Lichtmast mit LED-Technik. Im Aufbau befinden sich ein 6,5 KVA-Stromerzeuger und eine Tragkraftspritze mit 1000 Liter pro Minute Leistung. Zusätzlich ist im Fahrzeug ein Löschwasserbehälter mit 600 Liter Wasser vorhanden. In der Mannschaftskabine befinden sich zwei  Plätze mit Atemschutzgeräten. Es können sich 2 Kameraden komplett ausrüsten und am Einsatzort sofort die Menschenrettung oder die Brandbekämpfung durchführen. Die vorderen Plätze sind dem Gruppenführer und dem Fahrer vorbehalten, hier ist die neueste Technik verbaut wie z.B. digitale Funktechnik, LED-Beleuchtungstechnik usw.

Nach eineinhalb Stunden wussten wir alles über das neue Fahrzeug und können uns nun Gedanken für Zukunft machen. Eine Neubeschaffung steht in Intschede aber leider erst in ca. zehn Jahren an.


08. März 2016

"Erste-Hilfe" aktuell

Die Erste-Hilfe hat sich in den letzten 30 Jahren sehr verändert. Das wird deutlich bei der Ausbildung in Erste-Hilfe, d.h. u.a. bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung, dem Inhalt des neuen Kfz-Verbandkastens, den Aufgaben der Rettungsdecke, der Versorgung von Knochenbrüchen etc.

Die wesentlichen Änderungen hat uns am vergangen Dienstag Frank Wenzlow vom Ambulance-Service-Nord e.V. erläutert, angefangen mit:  Wie setze ich einen Notruf ab, wie wird die Erste-Hilfe ausgebildet, die sich seit dem 01. April 2015 grundlegend verändert hat, wann und welche Warnweste muss ich tragen und wo muss sie gelagert werden, welchen Inhalt hat der Kfz-Verbandkasten, bis hin zur Funktion einiger neuer Materialien.

Viele Fragen wurden gestellt und beantwortet, wie z.B. muss ich nach einem Motorradunfall den Helm abnehmen oder nicht? Welche Notrufnummer ist aktuell? Und vieles mehr.

 

Als Praxisbeispiele gab es u.a. die Verletztenversorgung eines Grillunfalles. Ebenso wurde die stabile Seitenlage angesprochen und gezeigt.

Um einen kompletten Erste-Hilfe-Lehrgang zu absolvieren, bedarf es 9 Unterrichtseinheiten (à 45 Minuten). Diese Lehrgänge werden nach den neuesten Erkenntnissen durchgeführt. Da die Ausbilder für Erste-Hilfe die Pflicht zur Fortbildung haben, ist es gewährleistet, dass in den Lehrgängen immer die neuesten Lehrinhalte vermittelt werden.